maniACTs


die theatergruppe des englischen seminars der
albert-ludwigs-universität freiburg

Wer wir sind, und was man tun muss, um mitzumachen

Die maniACTs sind seit langem fester Bestandteil der Freiburger Laientheaterszene: Die Theatergruppe des englischen Seminars der Albert-Ludwigs-Universität präsentiert seit 1990 jedes Semester mindestens eine Produktion eines Stückes in englischer Sprache. Jüngere Vorläuferinnen der maniACTs waren die "Studiobühne" zwischen 1973-1979, und eine Gruppierung zwischen 1983 und 1989, aus der dann unmittelbar die maniACTs wurden.

Die einzige Voraussetzung für das Mitmischen bei den maniACTs ist Begeisterung für englisches Theater und, sofern man selbst auch spielen möchte, angemessene Englischkenntnisse. Die maniACTs sind nicht nur offen für Anglisten und native speakers, sondern vom Hydrologen zum Kunsthistoriker für alle, die bereit sind, dem Theater einen dicken Batzen ihrer Freizeit zu opfern. Damit nicht jedes Semester wieder das große Chaos ausbricht, verwalten jeweils 5 altgediente maniACTs die wichtigsten technischen und organisatorischen Aufgabenbereiche und sorgen so dafür, dass für die aktuelle Produktion alles reibungslos über die Bühne geht.

Was dann passiert

Am Anfang war das Stück: Zu Semesterbeginn findet jeweils das erste Treffen für die anstehende Produktion statt, um ein Stück auszuwählen, das der Mehrheit gefällt und mit unseren Mitteln umsetzbar ist. Teilweise kommt es vor, dass jemand schon ein detailliertes Aufführungskonzept zu einem Stück vorlegt, was aber nicht automatisch dazu führt, dass dieses Stück dann ausgewählt wird. Auch spontane Vorschläge machen oft das Rennen. Prinzipiell kann jede/r ein Stück vorschlagen, der sich angemessen darauf vorbereitet, es der Gruppe zu präsentieren. Alle Vorschläge müssen rechtzeitig per E-mail "eingereicht" werden.

Hat man sich für ein Stück entschieden, wird eine RegisseurIn festgelegt, was nicht immer einfach ist: Regie zu führen erfordert großes Engagement und bedeutet daher auch einen hohen Zeitaufwand. Ist die grundsätzliche Frage nach einem Regisseur geklärt, findet so schnell wie möglich ein Casting statt, für das bereits der neu gewählte Regisseur verantwortlich ist, damit die Probenarbeit möglichst schnell beginnen kann.

Die Proben sind aber nur ein Teil der Vorbereitung. Parallel dazu müssen Kostüme, Kulissen und die Ausstattung selbst organisiert werden, oft ein großer Anteil der Arbeit, der gerne unterschätzt wird. So gleichen gerade die letzten zwei Wochen vor einer Premiere manchmal einer Achterbahnfahrt. Die Tage werden hektischer, die Nächte deutlich kürzer - mit anderen Worten, das Leben lohnt sich! Der Erfolg der Aufführungen und die rauschende Premierenfeier trösten einen dann über alle Anstrengungen schnell hinweg.

Finanziell tragen sich die maniACTs selbst, denn einen Finanzzuschuss bekommt die Truppe von der Universität nicht, und eine Theaterproduktion kostet ihr Geld. Eine Produktion wird in geringem Umfang durch Privatsponsoren finanziert, deren Werbung vor allem im Programmheft erscheint, größtenteils aber durch die Einnahmen.

Allerdings kommen die Uni und das englische Seminar uns auf andere Weise entgegen. Zum einen werden für die Proben im Theatersaal der alten Uni keine Gebühren erhoben, zum anderen konnten wir im Sommer 1999 nach den Bemühungen des Englischen Seminars - kostenfrei - einen großen Raum für den gesamten Fundus (also Kostüme, Requisten, etc.) beziehen. Die maniACTs sind deshalb in der schönen Position, auf für eine Laiengruppe sehr gute Ressourcen zurückgreifen zu können.

Abschließend sei gesagt, dass ein Semester mit den maniACTs nie nur ein Semester Theaterspielen sein wird - vom Schneegrillen über Geburtstags- und Premierenfeiern, bis hin zum gemeinsamen Gastspiel in der Partnerstadt Guildford sind die maniACTs nicht nur gut fürs Basteln und Schauspielern, sondern vor allem auch fürs socializing...


maniACTs-History
maniACTs Homepage
Freiburg University English Department
webmaster@maniacts.de updated: 18.11.2005